Albert-Einstein-Gymnasium
Ansprechpartner: Marc Neininger, SMV-Verbindungslehrer
Unglaublich! Albert- Einstein-Gymnasium in Ulm/ Wiblingen sammelt fast 8000 Euro!

Ein Teil der großartigen „Ulmer helfen Afrika” Unterstützer vom Albert-Einstein Gymnasium in Ulm/Wiblingen
Ein Bericht über die Erfolge des Projekts am Albert Einstein Gymnasium von Jana Wick.
"Engagiert Euch!" Ein Satz, den man als Schüler nur allzu häufig zu hören bekommt. Einige hatten ihn an unserem Gymnasium verinnerlicht und zeigten Fleiß, Kreativität und Arbeitseifer im Zuge des "Wir-helfen-Afrika"-Projekts.
Das Engagement und die damit verbundene Arbeit trug erfolgreiche Früchte und so füllte sich der Spendentopf des Albert Einstein Gymnasiums stetig. Dieser Bericht dient dazu, über laufende und abgeschlossene Projekte zu informieren und die Erinnerung daran festzuhalten.
Am 27. und 28. April fanden die Infotage im Wiblinger Schulzentrum statt und trafen dort auf großen Zuspruch innerhalb der Schüler- und Lehrerschaft. Wie der Name schon sagt, sollten sie dem Zweck der Information dienen. Oftmals ist es leider so, dass nur ein Kreis Weniger über laufende Projekte an der Schule Bescheid weiß und die Mehrheit der Schüler unwissend bleibt. Genau das sollte durch die Tage vermieden werden. Gleichzeitig boten sie eine gute Möglichkeit, weitere Euros zu sammeln. In den Pausen wurde der Stand von neugierigen Schülern belagert. Die Tombola mit reizvollen Preisen rund um den Fußball wurde freudig angenommen und auch die "Big-Shoe"-Fotoaktion, bei der man zusätzlich zu dem hochgeladenen Foto eine Freikarte für das SSV Spiel gegen Greuther Fürth II bekam fand viel Zuspruch. Im Nachhinein kann man es nicht anders sagen: Die beide Infotage waren ein großer Erfolg und erfüllten ihren Zweck.
Keiner der Organisatoren hatte wohl zu Anfang des Spendenmarathons mit einem solch großartigen Ergebnis gerechnet. Die bis Mitte Juni andauernde Sammelaktion umfasste alle Klassen von der fünften bis zur zehnten Stufe. In manchen mangelte es an Bereitschaftswillen, doch einige hatten schon zur Halbzeit des Marathons enorme Leistungen erbracht. Die Schule war zur Zeit des Marathons zugeklebt mit Plakaten, die Kuchen- und Waffelverkäufe ankündigten, und in jeder großen Pause sah man die Tische, an denen Schüler Muffins zugunsten des "Afrika-Projekts" verkauften. Jeder eingenommene Euro zählte im Kampf um den Marathonsieg und den damit verbundenen Preis, ein Kinobesuch für die ganze Klasse. Zum Ende der Aktion wollten die Veranstalter ihren Augen kaum trauen, als sie Bilanz zogen. Positiv war sie und absolut unglaublich. Fast 6000 Euro hatten die teilnehmenden Klassen in den wenigen Wochen gesammelt. Allein zwei Klassen gaben jeweils über 1000 Euro bei der Aktionsleitung ab. Eine ganze Schule hat sich aufgerafft und kann wohl zufrieden auf das Ergebnis der geleisteten Arbeit zurückblicken.
Gezittert haben die Veranstalter des Benefizkonzertes vor dessen Beginn. Die Frage, ob man die Ausgaben mit den Einnahmen decken konnte, schwebte bedrohlich im Raum. Die viele Arbeit und der Stress wären umsonst und unnötig erschienen, wenn nicht. Aber die Antwort lautete zu guter Letzt: Ja. Am Ende befand sich ein ordentlicher Gewinn in den Kassen. Beim Rock for Africa bescherten die vier Bands Hell Of A Din, Cortex, Caustic und Mom’s Day den Besuchern am 13. Mai einen schönen, rockigen und für einige bestimmt unvergesslichen Abend im vollen Café Jam.
Ein großes Projekt steht dem "Afrika-Team" noch bevor. Das Wiblinger Gymnasium soll WM spielen. Ein Fußballturnier in Form einer WM-Simulation lässt am 14. Juli einige Schüler sportlich hoffentlich zu Höchstleistungen auflaufen. Die aus Schülern aller Klassenstufen gemischten Teams schlüpfen dabei in die Rolle der Nationalmannschaften, so dass Wiblingen am Ende des Turniers seinen ganz eigenen Fußball-Weltmeister besitzt. Neben den Spielen bietet abermals eine Tombola wertvolle Preise.
Noch ist der Spendentopf des Gymnasiums nicht vollständig versiegelt und doch kann man langsam einen Strich unter die Addition der eingegangen Gelder ziehen. Ein Ergebnis, das sich sehen lässt. Etwa 7850 Euro sind es am Ende geworden. Eine große Zahl, die für viel Arbeit, guten Willen, freiwilliges Engagement und das Gefühl, Erfolg gehabt zu haben, steht. Letzteres mag wohl niemand bestreiten.
Benefizkonzert im Ulmer Cafe Jam
Ulmer helfen Afrika - Infotage im Albert-Einstein-Gymnasium am 27. und 28. April 2010
Hierzu wird ein Infostand errichtet, an dem man sich über das Hilfsprojekt informieren kann. Zudem besteht die Möglichkeit, dass die SchülerInnen sich für eine Spende ab 1,- Euro mit dem BigShoe fotografieren lassen. Diese Bilder werden auf der Homepage "Ulmer helfen Afrika" veröffentlicht. Für jedes Foto belohnt der SSV Ulm 1846 Fußball e.V. die SchülerInnen mit einer Freikarte für das Heimspiel in der Regionalliga gegen die SpVgg Greuther Fürth II am 07. Mai im Ulmer Donaustadion.


